Pfarrpatron St. Bartholomäus Kail (19.01.2012)

Pfarrkirche Kail

Schutzpatron

Portale der Pfarrkirche

Ausstattung der Kirche

Kardinal Josef Höffner

Baugeschichte

Pfarrkirche

www.kail.pg-treis-karden.de

St. Bartholomäus
Kail

Pfarreiengemeinschaft

Treis-Karden

Impressum    Datenschutz

Apostel St. Bartholomäus, Pfarrpatron von Kail

Einst hielten die Bauern und die bäuerlichen Handwerker an den uralten Bräuchen am Bartholomäustag eisern fest. Für sie war der 24. August nicht nur ein Zins- und Abrechnungstag, sondern ein Rast- und Feiertag nach glücklich eingeholter Ernte. So ist es auch nachvollziehbar, dass die ländlich geprägte Gemeinde Kail den Apostel Bartholomäus zum Patron ihrer Kirche erkor.

Nach der Heiligen Schrift heißt es bei Lukas: „Jesus rief seine Jünger herbei und wählte zwölf von ihnen aus, die er Apostel nannte. Unter diesen zwölfen war der heilige Bartholomäus. Der wahre Namen des Apostels soll Nathanael gewesen sein. Als Batholomäus erschien er nur in den Apostellisten, dessen Namensherkunft von dem hebräischen Wort „bar tomai“, Sohn des Furschenziehers, was auf den Beruf seines Vaters schließen lässt, abgeleitet wird.

Nach der Auferstehung Jesu zog Batholomäus als Wanderprediger durch Armenien, Indien und Mesopotamien und verkündete dort das Evangelium. Bekannt durch seine Fähigkeit Kranke und Besessene zu heilen, rief ihn der amenische König Polimius zu sich, um seine Tochter von einer Besessenheit zu heilen. Nach deren Heilung bekehrte sich die ganze Familie zum Christentum. Aufgehetzt durch wütende Götzenpriester, ließ der heidnische Bruder des Königs Bartholomäus gefangen nehmen und grausam foltern. Man zog ihm bei lebendigem Leib die Haut vom Körper ab, danach kreuzigte man ihn.

Seine Gebeine ruhen seit dem 10. Jahrhundert auf der Tiberinsel in der Kirche S. Bartholomäus in Rom. Die Hirnschale des Märtyer-Apostel befindet sich im St.Batholomäus-Dom in Frankfurt am Main.

Eine Fülle von Volksbräuchen, Bauernregeln und Redensarten zeugen von der großen Beliebtheit des Heiligen im Volke, von der eine lautet: „Ränt et of Batholomie, dut et de Äppel und Trauwe wieh, (regnet es auf Bartholomä tut es den Äpfel und Trauben weh).

Sankt Bartholomäus, auch Patron der Stadt Frankfurt a. M. und Schutzpatron des Lederhandwerks, wird besonders in der Lederstadt Offenbach a. M. als: „der Heilige mit dem Messer“, von den Bearbeiter von Häuten und Leder, seit dem Mittelalter verehrt. (kjz) ©

Pfarrpatron St. Bartholomäus Kail

Pfarrpatron St. Bartholomäus der Pfarrkirche Kail

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.